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Neuer Buschbeck Gasgrill: reduziertes Design, klare Funktion und Langlebigkeit

Ein Gespräch mit Produktdesigner Michael Grebe

Grillen ist heute Teil eines modernen Outdoor-Lifestyles. Terrasse und Garten werden bewusst gestaltet, Materialien sorgfältig ausgewählt und Produkte nicht nur genutzt, sondern in das Gesamtbild des Zuhauses integriert. In diesem Umfeld steigen die Erwartungen: Ein Grill soll nicht wie ein kurzlebiges Saisonprodukt wirken, sondern wie ein dauerhaftes, wertiges Element. Genau diesen Anspruch greifen wir mit unserem neuen Gasgrill auf. Er setzt sich bewusst von kurzlebigen Trends ab – sowohl gestalterisch als auch konstruktiv: Funktionalität, klare Linienführung im Design und Materialqualität stehen im Mittelpunkt.

Verantwortlich für die Gestaltung ist Produktdesigner Michael Grebe, der seit über 30 Jahren für uns arbeitet. In seine Arbeit bringt er Ideen der Bauhaus-Tradition und seine langjährigen Erfahrungen aus dem Outdoor- und Messedesign ein. Im Gespräch erläutert er Designidee, Entwicklungsprozess und die Features unseres neuen Gasgrills.

Michael, wie bist Du an die Gestaltung des neuen Gasgrills herangegangen?

Der Entwicklungsprozess des neuen Grills war bewusst langfristig angelegt, rund eineinhalb Jahre. Qualität braucht Zeit. Da ich Buschbeck bereits seit vielen Jahren begleite, kenne ich die Marke, die Produkte und die Erwartungen der Kundschaft sehr genau.

Zunächst entwickle ich Ideen klassisch über Skizzen auf dem Tablet. Die Entwürfe setze ich unmittelbar als digitale Konstruktionsmodelle in CAD um. Sie sind die Basis für die internationale Zusammenarbeit mit unseren Fertigungspartnern in China. Die digitale Umsetzung schafft früh eine belastbare Grundlage für Konstruktion, Abstimmung und Machbarkeitsprüfung.

 

Michael Grebe, Produktdesigner in der Interviewsituation
Produktdesigner Michael Grebe skizziert den Gasgrill P1000

Welche Designidee lag dem Grill zugrunde?

Eine europäische Formensprache, angelehnt an die Gestaltungsprinzipien und Ästhetik der Bauhaus-Tradition. Der Markt wird stark vom amerikanischen Barbecue-Look dominiert. Viele Modelle variieren diese Gestaltung nur minimal. Unser Ansatz war eine reduzierte, geradlinige, zeitlose Gestaltung. Der Grill sollte ruhig, klar und dauerhaft wirken – kein modisches Statement, sondern ein langfristig stimmiges Produkt.

Dabei steht die Funktion sehr stark im Vordergrund. Der Grill wurde konsequent auf seine Kernaufgabe zurückgeführt: das Grillen. Viele Geräte sind mit zahlreichen Zusatzfeatures ausgestattet. Das wirkt attraktiv, lenkt aber häufig von der Hauptfunktion ab. Unser Ansatz war bewusst zurückhaltender.

Für wen wurde der Grill entworfen?

Für alle, die ihren Außenbereich genauso bewusst gestalten wie ihr Zuhause und dabei Wert auf durchdachtes Design, hochwertige Materialien und eine langlebige, nachhaltige Produktqualität legen. Der Grill richtet sich damit klar an designbewusste Nutzerinnen und Nutzer, die Funktion, Ästhetik und Beständigkeit gleichermaßen schätzen – und sich bewusst für ein dauerhaftes Qualitätsprodukt entscheiden.

Welche gestalterischen Akzente verleihen dem Grill seinen besonderen Charakter?

Der Markt ist stark vom amerikanischen Barbecue-Look geprägt. Viele Modelle variieren diese Sprache nur minimal. Unser Ansatz war eine europäische Formensprache: reduziert, geradlinig, zeitlos. Dazu gehören der flache, geradlinige Deckel und die klare Rahmenstruktur, die das Gerät optisch gliedert. Ein weiteres prägendes Element sind die großen Scheibenräder. Sie bieten auf unebenen Untergründen einen deutlichen funktionalen Vorteil und sorgen gleichzeitig für Mobilität. Gestaltung soll hier nicht kaschieren, sondern den Anwendernutzen unterstreichen.

Der Grill richtet sich damit klar an designbewusste Nutzerinnen und Nutzer, die Funktion, Ästhetik und Beständigkeit gleichermaßen schätzen – und sich bewusst für ein dauerhaftes Qualitätsprodukt entscheiden.

Michael Grebe, Produktdesigner

Welche Rolle spielten die Funktion und die technischen Features?

Wir haben den Grill konsequent auf seine Kernaufgabe zurückgeführt: das Grillen. Der Grill verfügt über drei leistungsstarke Hauptbrenner für klassisches Grillen und einen integrierten Hochleistungs-Infrarotbrenner bis etwa 700 Grad. Dieser arbeitet nach dem Prinzip eines Hochtemperaturgrills, ungefähr vergleichbar mit einem „Beefer“, hier jedoch im Gerät integriert. Dadurch bildet sich rasch eine intensive Kruste, während das Grillgut kontrolliert gegart werden kann. Mit Blick auf die Kernfunktion haben wir bewusst auf Seiten- oder Rückbrenner verzichtet.

Welche Rolle spielte die Materialwahl bei der Entwicklung des Grills?

Eine entscheidende – denn gerade im Außenbereich bestimmt das Material maßgeblich die Haltbarkeit. Nachhaltigkeit und Langlebigkeit sind für uns wesentliche Faktoren. Der Grill besteht komplett aus Edelstahl, mit überwiegend gebürsteten Flächen und schwarz beschichteten Komponenten. Gerade im Brennerbereich entstehen hohe thermische Belastungen. Hochwertiger Edelstahl reduziert die Korrosionsanfälligkeit und erhöht die Stabilität deutlich. Die hochwertige Beschichtung erfüllt mit ihrer changierenden Oberfläche auch eine gestalterische Funktion. Ziel war ausdrücklich ein langlebiges Qualitätsprodukt.

 

Detailfoto vom Brenner des Gasgrills
3D-Animation des Gas-Grills

Charakteristisch für das Design ist der flache Deckel. Wie ist hier der Hitzeschutz gelöst?

Der Deckel ist überwiegend doppelwandig ausgeführt. Das verbessert die Hitzehaltung im Garraum und reduziert die Überhitzung der Außenflächen. Grundsätzlich gilt: Ein Grilldeckel wird nun mal heiß. Entscheidend ist daher nicht die Temperatur an sich, sondern eine kontrollierte, sicher ausgelegte Konstruktion – und genau das wurde hier konsequent umgesetzt.

Wie werden Qualität und Sicherheit geprüft?

Über ein zweistufiges Verfahren. Zunächst erfolgt die CE-Prüfung inklusive Prüfbericht. Anschließend werden umfangreiche Qualitätskontrollen durchgeführt, abgestimmt auf unterschiedliche Zielmärkte. Die regulatorischen Anforderungen sind hoch, die Nachweispflichten entsprechend umfassend.

Welches Zubehör wird es für den neuen Gasgrill geben?

Zum geplanten Zubehör zählen unter anderem Beistellwagen, Grillspieße mit Haltern, Abdeckhaube und Holzschneidebrett. Eine besondere Rolle wird die Planchaplatte spielen. Sie erweitert die Funktionalität des Grills: Als ideale Ergänzung eignet sie sich nicht nur für das Braten von Burgern, sondern – auch vor dem Hintergrund der stark wachsenden Zahl vegetarisch und vegan grillender Menschen – hervorragend für die Zubereitung kleinteiliger Lebensmittel und Gemüse.

Ist das Design Grundlage für weitere Produkte?

Ja. Formale Elemente werden sich in künftigen Entwicklungen wiederfinden. Aktuell arbeiten wir an konzeptionellen Ansätzen im Bereich Outdoor-Küchen. Der neue Buschbeck Gasgrill steht für eine klare gestalterische Haltung, die wir auch in der Zukunft weiterentwickeln werden: reduzierte Form, hochwertige Materialien, funktionale Konsequenz. Unser Ziel sind Produkte, die sich nicht über kurzfristige Effekte definieren, sondern über Dauerhaftigkeit, Nutzungsqualität und zeitloses Design.

Jetzt den neuen Gasgrill entdecken!

Wir haben den Grill konsequent auf seine Kernaufgabe zurückgeführt: das Grillen.

Gasgrill P1000 freigestellt
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